6. Lauf - Humlikon

Treffpunkt:

Startort: Bahnhof Zweidlen
Zielort: Eidberg - Ronin Technics Greminger

Start 11.15

Bericht zum 6. Lauf

Am 19. Mai startete die ORI SM zum 6. Lauf in dieser Meisterschaft. Am Start standen alle Top 6 Teams, welche noch Theoretische Chancen auf dem Schweizer Meister haben. Um 9.30 fanden sich die ersten Teams ein, tranken Keffee oder heisse Schokolade und vollzogen Ihre Nennungen. Der Organisator vollzog das Fahrerbriefing und teilte das neue Startprozedere mit. Er versuchte mal was Neues, so eine Art "Le Mans" start aus den siebziger Jahren, als die Fahrer noch zum Auto spurten mussten und erst dann losfahren konnten.

Ganz so funktionierte das dann auch nicht. Es begann mit einer Panne. Nein nicht beim Organisator, aber bei allen Teams hat sich auf geheimnissvolle Art und Weise am linken hinteren Rad einen Platten ergeben und so mussten alle Teams vor dem Start Ihr Ersatzrad montieren. Es genügte dann aber einfach das Rad abzuschrauben und es wieder korrekt zu montieren. Mit dem Drehmomentschlüssel des Organisators wurde sichergestellt, dass alle korrekt angezogen sind. Die Teams einen Super Job! Der schnellste Wechsel wurde innert 3 Minuten vollzogen, fast schon Formel 1 Niveau! Nach 8 Minuten war auch das letzte Team auf der Reise.

Nach absolvieren der ersten und einzigen Sonderprüfung gabe es das Roadbook und alle konten losfahren und sich durch den Strassengschungel auf asphaltierten, Kies- und Wiesenwege ans Ziel bewegen. Einzelne Passage waren trcky zu lesen und noch schwieriger umzusetzen und leider haben böse Käfer wieder mal die Kilometerangaben im Roadbook gefressen. Schnell behoben, fanden dann alle wieder auf die richtige Gasse. Mit atemberaubendem Tempo eilten die Teams von Zeile zu Zeile. Es waren aber auch kurze schwierige Passage zu meistern. Die Navigationsbefehle der Navigatoren folgten unerbittlich und manch ein Fahrer oder Fahrerin war der Verzweiflung nahe. Der Organisator und seine Helfer waren immer schnell zur Hilfe und überwachten die Fahrten von aussichtsreicher Position und schossen dabei auch Fotos der Teams und ein manch kurisoes Foto ist entstanden. Teams welche zu nah aufeinander fuhren wurde wieder etwas getrennt. Eine Ori auf Hauptstrasse klingt einfach? Nein ist es keineswegs! Wer sich verfährt, fällt weit zurück, wer denkt in 100m gehts rechts, muss gut schauen, denn es könnten 2 Wege sein, oder sogar 3 die dort rechts weg gehen. Nac ja, Verehrsschilder sind ja auch da und diese gelten ja auch während der Orientierungsfahrt. Also gut Navigieren ist das ah und oh. Sonst verliert man wertvolle Zeit, welche einem dann im Ziel fehlen könnte.

Leider ging bei der Planung der ORI etwas schief. Der Organisator vermutet, dass es ein Problem mit dem Internet gegeben hatte und die Kilometerangaben einfach nicht stimmten. Zum Glück waren auf den letzten 10 Kilometer keine Tafeln oder Aufgaben gesteckt, so dass man trotzdem ins Ziel geschafft hatte. Es wurde mit Hinweisen gearbeitet.

Alles in allem wieder ein gelungener Lauf mit 2 Neuigkeiten und einem überaus strahlendem Team, welches am Zeil noch behauptete, Sie hätte abgebrochen und keine Chance mehr auf den Tagessieg.
Im Ziel lud Prisca Greminger alle ein etwas zu trinken und Ihre neue Werkstatt in Augenschein zu nehmen. Ein gelungener Tag geht zu Ende mit zufriedenen Teilnehmern. Danke an Andrea und Kevin für die Hilfe auf der Route und am Ziel und Prisca und Simon für die Supergastfreundschaft.

2. Rang 1. Rang 3. Rang

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